Marina Frank - Vielseitig!

Ein katalanischer Sommer
Kommen Sie mit auf eine Reise in die katalanische Metropole Barcelona
Ein Buch über Liebe, Schuld und Abenteuerlust

Mehr Infos Bestellen

Tödliches Geschenk
Eine Familien-Idylle wird zerstört. Eine neue Niere muss gefunden werden. Und plötzlich wird auch noch ein Kind entführt...
Der ungewöhnliche Krimi zum Thema Organspende

Mehr Infos Bestellen

Esperanza

Zehn Kurzgeschichten von
Hoffnung und Liebe, Mut und Zuversicht

Geschichten, die berühren und zu Herzen gehen!

Mehr Infos Bestellen
Bootstrap Slider
Marina Frank - Ganz schön vielseitig!


18.08.2014 - Der Anfang, oder mein erstes Mal

Kennen Sie den Film Frühstück bei Tiffany? Ich liebe diesen Streifen und lasse es mir nicht nehmen, ihn einmal im Jahr anzuschauen. Sie werden sich jetzt fragen, was die Geschichte der Holly Golightly (gespielt von Audrey Hepburn) mit dem Blog hier zu tun hat. Auf den ersten Blick nicht sehr viel. Die Story spielt in New York und die Hauptperson ist gerade einmal neunzehn Jahre alt.
Wenn Sie den Film kennen, erinnern Sie sich vielleicht daran, dass er mehrere Szenen enthält, in denen Holly und ihr Nachbar Paul (gespielt von George Peppard) beschließen, Dinge zu tun, die sie noch nie zuvor gemacht haben. So schlendert das Paar morgens um sechs die Fifth Avenue entlang. Es ist Hollys erstes Mal. Danach begehen die beiden einen Ladendiebstahl. Das hat Paul noch nie gemacht.
Was soll ich Ihnen sagen? Ich habe noch nie einen Blog geschrieben. Das hier ist also mein erstes Mal. Es ist der Anfang einer Reihe von Beiträgen, mit denen ich Sie über Ereignisse und Gedanken, die mich bewegen, informieren möchte. Anregungen Ihrerseits sind immer willkommen. Wie genau dieser Blog aussehen wird und welche Inhalte ihn ausmachen, wird die Zukunft zeigen. Dies hier ist ja erst der Anfang.
Bis bald... im nächsten Blog-Eintrag!

Ihre Marina Frank





Nächster Beitrag vom 19.08.2014
Fernsehtipp

RSS-Feed zum Blog von Marina Frank Klicken Sie links auf das RSS-Feed-Symbol, um den Blog von Marina Frank zu abonnieren. So verpassen Sie keinen neuen Eintrag!



Ein Katalanischer Sommer - Leseprobe gefällig?

Barcelona ist strahlend hell. Am tiefblauen Himmel scheint die Sonne und die Luft flimmert vor Hitze über der Plaça Catalunya im Herzen der Stadt. Touristen sitzen auf schattigen Bänken, um ein Weilchen zu rasten. Kinder füttern Tauben und jagen ihnen nach. Junge Leute haben es sich unter Bäumen auf einer kleinen Rasenfläche bequem gemacht.

Heute ist Mittwoch. Manuela steht oberhalb der Plaça neben einer Wasser-Fontäne, die ihre erfrischenden feinen Tröpfchen vom leichten Wind in alle Himmelsrichtungen davontragen lässt. Hamburg scheint ihr unendlich weit weg zu sein. Wenn sie jetzt daran denkt, kommt es ihr grau und kalt vor. Und dann ist da noch Thorsten. Auf seine Gesellschaft legt sie zurzeit keinen gesteigerten Wert. Manuela will gar nicht wissen, mit wem er sie dieses Mal betrogen hat. Sie nimmt an, dass es sich entweder um eine Sekretärin oder eine seiner Studentinnen handelt. Die jungen Mädchen himmeln ihren Herrn Professor Thorsten Schenk ja geradezu an. Manuela fragt sich, was sie dazu bewegt, ausgerechnet Kunstgeschichte zu studieren. Sie selber findet die Analyse der Werke »alter Meister« ermüdend.

Manuela schüttelt den Kopf und blickt in Richtung der Straße, um auf andere Gedanken zu kommen. Hier ist was los. Linienbusse, Lastwagen, PKWs, die Stadtrundfahrtbusse und nicht zu vergessen die für Barcelona so typischen schwarz-gelben Taxis stauen sich und kommen nur langsam vom Fleck. Motorradfahrer sausen zwischen den anderen Verkehrsteilnehmern hindurch. An der Haltestelle für die Aero-Busse, mit denen die Touristen vom bzw. zum Flughafen gebracht werden – sie befindet sich direkt vor dem Gebäude des Corte Inglés, Spaniens größter Kaufhauskette – steigen Neuankömmlinge aus und strömen auf die Straße. Andere Leute drängen in den Bus, um ihre Abreise anzutreten. Auch die Gehwege sind gut besucht. Menschen aus aller Herren Länder bestaunen Geschäfte und Hotels. Manuela stört das nicht. Trotz der rund zweitausend Kilometer, die sie im Zug durch halb Europa zurückgelegt hat, fühlt sie sich frisch und ausgeruht, ja irgendwie beschwingt.

Hier finden Sie eine weitere Leseprobe