Marina Frank - Vielseitig!

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Marina Frank - Ganz schön vielseitig!


30.11.2015 - Die Rosarote Brille

Die rosarote Brille ist eine wunderbare “Erfindung“ – und sie tut so gut. Wer durch sie hindurchschaut, dem erscheint die Welt als ein Paradies. Die rosarote Brille lässt uns träumen. Alles ist ganz leicht. Wünsche gehen in Erfüllung. Es geschehen nur angenehme Dinge. Die Menschen sind freundlich. Probleme haben hier keinen Platz. Grau wird bunt, Dunkelheit zu einem strahlenden Leuchten.

Die rosarote Brille ist etwas für naive Leichtgläubige, die nur das Gute im Menschen sehen.

In Maßen verwendet, gibt sie uns Kraft. Sie macht, dass wir uns wohl und sicher fühlen. Manchmal muss man nur kurze Zeit hindurchschauen, damit es einem besser geht. Und wenn andere sich darüber lustig machen, stehen Sie ruhig dazu, sie zu tragen! Ich tue es auch!

Ein Hoch auf die rosarote Brille!

Ihre Marina Frank


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Mitgefühl

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Esperanza - Leseprobe gefällig?

Hier ein kurzer Auszug aus der Geschichte „Das Ziel“:

Marlene wollte den Hamburg-Marathon mitlaufen. Es waren noch drei Wochen bis zum letzten Sonntag im April, dem Tag, an dem das städtische Großereignis jedes Jahr stattfand. Sie fieberte dem Termin entgegen und konnte es kaum erwarten, die 42,195 km lange Strecke in Angriff zu nehmen. Allein für den Versuch erntete Marlene in ihrem Freundeskreis große Bewunderung. Man blickte zu ihr auf und machte ihr Mut.

»Du packst das!«, sagten die Leute. »Unsere Marlene! Wenn nicht du, wer dann? Wir drücken dir die Daumen. Was soll da schon schiefgehen?«

Irgendwann wurde ihr das Gerede zu viel. Für Marlene sah es beinahe so aus, als schmückte sich manch einer damit, jemanden persönlich zu kennen, der am Marathon teilnahm. Dieser Eindruck befremdete sie und sie beschloss, keinen weiteren Gedanken mehr daran zu verschwenden. Alles, was sie wollte, war eine möglichst gute Vorbereitung, um eine ausgezeichnete Zeit zu laufen. Dass jedes Jahr tausende Zuschauer am Straßenrand standen, die den Sportlern auf der Strecke zujubelten – also dieses Mal auch ihr – war für sie Ansporn genug.

Hier finden Sie eine weitere Leseprobe