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Marina Frank - Ganz schön vielseitig!


29.12.2014 - Die schönsten Momente des Jahres

Nun ist es fast vorüber, das Jahr 2014 und viele von uns ziehen ihr ganz persönliches Resümee. Wahrscheinlich berücksichtigen die meisten Leute dabei negative und positive Ereignisse. Man will ja einen ausgewogenen Blick auf die vergangenen zwölf Monate werfen. Dagegen ist nichts einzuwenden. Besonders aus Niederlagen und Krisen geht man ja bekanntlich gestärkt hervor.

Ich möchte mich dennoch ausschließlich den positiven Momenten und Ereignissen des vergangenen Jahres widmen. Dadurch ergeben sich zwei sehr angenehme Effekte, und zwar:

a) Es macht großen Spaß, sich an schöne Zeiten zu erinnern.
b) Wenn Sie jedes Jahr eine Liste positiver Momente und Ereignisse anfertigen, entsteht so auf Dauer eine wunderbare Sammlung, eine Art Jahrestagebuch, das man immer wieder gern durchbläüttert.

Probieren Sie es doch einfach mal aus. Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen mit den schönsten Momenten des Jahres.

Ihre Marina Frank


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Esperanza - Leseprobe gefällig?

Hier ein kurzer Auszug aus der Geschichte „Das Ziel“:

Marlene wollte den Hamburg-Marathon mitlaufen. Es waren noch drei Wochen bis zum letzten Sonntag im April, dem Tag, an dem das städtische Großereignis jedes Jahr stattfand. Sie fieberte dem Termin entgegen und konnte es kaum erwarten, die 42,195 km lange Strecke in Angriff zu nehmen. Allein für den Versuch erntete Marlene in ihrem Freundeskreis große Bewunderung. Man blickte zu ihr auf und machte ihr Mut.

»Du packst das!«, sagten die Leute. »Unsere Marlene! Wenn nicht du, wer dann? Wir drücken dir die Daumen. Was soll da schon schiefgehen?«

Irgendwann wurde ihr das Gerede zu viel. Für Marlene sah es beinahe so aus, als schmückte sich manch einer damit, jemanden persönlich zu kennen, der am Marathon teilnahm. Dieser Eindruck befremdete sie und sie beschloss, keinen weiteren Gedanken mehr daran zu verschwenden. Alles, was sie wollte, war eine möglichst gute Vorbereitung, um eine ausgezeichnete Zeit zu laufen. Dass jedes Jahr tausende Zuschauer am Straßenrand standen, die den Sportlern auf der Strecke zujubelten – also dieses Mal auch ihr – war für sie Ansporn genug.

Hier finden Sie eine weitere Leseprobe