Marina Frank - Vielseitig!

Ein katalanischer Sommer
Kommen Sie mit auf eine Reise in die katalanische Metropole Barcelona
Ein Buch über Liebe, Schuld und Abenteuerlust

Mehr Infos Bestellen

Tödliches Geschenk
Eine Familien-Idylle wird zerstört. Eine neue Niere muss gefunden werden. Und plötzlich wird auch noch ein Kind entführt...
Der ungewöhnliche Krimi zum Thema Organspende

Mehr Infos Bestellen

Esperanza

Zehn Kurzgeschichten von
Hoffnung und Liebe, Mut und Zuversicht

Geschichten, die berühren und zu Herzen gehen!

Mehr Infos Bestellen
Bootstrap Slider
Marina Frank - Ganz schön vielseitig!


30.03.2016 - Einladung

Einladung – na, wie klingt das? Ich habe vor kurzem eine erhalten. Ein lieber Freund lädt zu seinem fünfzigsten Geburtstag ein. Sie war recht aufwendig gestaltet, mit Fotos und einer unterhaltsamen Darstellung der wichtigsten Lebensereignisse des Jubilars. Ich habe mich sehr darüber gefreut.

Nun muss eine solche Einladung aber keineswegs so ausführlich und bunt sein, wie diese. Sie kann auch mündlich erfolgen. Die Hauptsache ist doch, man wird überhaupt eingeladen!

Es ist ein schönes Gefühl, dabei zu sein, mitzumachen, an einer Veranstaltung teilzunehmen und dazu eingeladen zu sein. Zumindest, solange dies auf freiwilliger Basis geschieht.

Manchmal werden Einladungen allerdings auch ausgesprochen, um jemanden zu einem unangenehmen Termin zu bitten, etwa von Behörden. Ich denke, darauf können wir alle gut verzichten.

Genau wie auf Einladungen zu besonders traurigen Veranstaltungen. Und fällt es uns auch noch so schwer, hinzugehen. Selbst die Teilnahme an der Beerdigung eines lieben Menschen macht den Abschied von ihm in der Gemeinschaft möglich. Das kann eine Hilfe sein.

Mit Einladungen zu Familienfeiern ist das immer so eine Sache. Je nachdem, wie stabil und ausgeglichen die Kontakte und der Umgang untereinander sind, zeigt sich rasch, wer gern mit von der Partie ist und für wen die Veranstaltung wieder einmal eine Qual zu werden droht. Gerade vor Familienzusammenkünften kann man sich schlecht drücken, ohne die Lage noch zu verschlimmern und den Zorn anderer auf sich zu ziehen. Da muss man dann eben durch.

Es gibt Leute, denen ist es zu umständlich oder zu formell, Einladungen auszusprechen oder zu verschicken. Bei Geburtstagen gehen sie einfach davon aus, dass die Gäste schon kommen werden. So kann man es halten. Ich dagegen werde gern zu fröhlichen Feiern eingeladen und freue mich darüber. Ich selber lade auch gern ein. Das bringt nämlich ebenfalls Spaß.

Im Sozialbereich hat das Wort Einladung eine ganz wesentliche Bedeutung erlangt. Bei Seminaren und Fortbildungen wird es oft verwendet, um die Kursteilnehmer anzuhalten, bestimmte Übungen durchzuführen, so nach dem Motto: „Ich möchte euch dazu einladen, an diesem Entspannungs-Training teilzunehmen.“ Der damit verbundene Aufforderungscharakter wird so in ein positives Licht gerückt. Mir kommt diese Wortwahl allerdings manchmal etwas gekünstelt vor. Wahrscheinlich macht auch hier der Ton die Musik und wenn die Einladung ernst gemeint ist, gibt es keine Probleme.

Ich möchte Sie jedenfalls auch in Zukunft herzlich dazu einladen, meinen Blog zu lesen.

Ihre Marina Frank


Vorheriger Beitrag vom 21.03.2016
Wer nach den Sternen greift …

Nächster Beitrag vom 04.04.2016
Kuscheln

RSS-Feed zum Blog von Marina Frank Klicken Sie links auf das RSS-Feed-Symbol, um den Blog von Marina Frank zu abonnieren. So verpassen Sie keinen neuen Eintrag!



Esperanza - Leseprobe gefällig?

Hier ein kurzer Auszug aus der Geschichte „Das Ziel“:

Marlene wollte den Hamburg-Marathon mitlaufen. Es waren noch drei Wochen bis zum letzten Sonntag im April, dem Tag, an dem das städtische Großereignis jedes Jahr stattfand. Sie fieberte dem Termin entgegen und konnte es kaum erwarten, die 42,195 km lange Strecke in Angriff zu nehmen. Allein für den Versuch erntete Marlene in ihrem Freundeskreis große Bewunderung. Man blickte zu ihr auf und machte ihr Mut.

»Du packst das!«, sagten die Leute. »Unsere Marlene! Wenn nicht du, wer dann? Wir drücken dir die Daumen. Was soll da schon schiefgehen?«

Irgendwann wurde ihr das Gerede zu viel. Für Marlene sah es beinahe so aus, als schmückte sich manch einer damit, jemanden persönlich zu kennen, der am Marathon teilnahm. Dieser Eindruck befremdete sie und sie beschloss, keinen weiteren Gedanken mehr daran zu verschwenden. Alles, was sie wollte, war eine möglichst gute Vorbereitung, um eine ausgezeichnete Zeit zu laufen. Dass jedes Jahr tausende Zuschauer am Straßenrand standen, die den Sportlern auf der Strecke zujubelten – also dieses Mal auch ihr – war für sie Ansporn genug.

Hier finden Sie eine weitere Leseprobe