Marina Frank - Vielseitig!

Ein katalanischer Sommer
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Marina Frank - Ganz schön vielseitig!


21.12.2015 - Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch!

Liebe Leserin,
lieber Leser,

nur noch drei Tage, dann ist es wieder so weit und die Menschen versammeln sich unter dem Weihnachtsbaum. In Deutschland jedenfalls ist der Heiligabend dafür vorgesehen, andere Länder konzentrieren sich auf den 25. Dezember und hier in Spanien werden die Geschenke sogar erst am Dreikönigstag, also am 6. Januar verteilt. Aber aufs Schenken allein kommt es ja nicht an.

Besonders nach diesem Jahr 2015 haben viele von uns das Bedürfnis, mit ihren Lieben zusammen zu sein und ein paar ruhige harmonische Tage zu genießen. Ich wünsche es Ihnen.

Und dann steht uns ein neues Jahr ins Haus. Für 2016 wünsche ich Ihnen und mir, immer ein Fünkchen Hoffnung im Herzen, mag es in der Welt auch noch so brutal und kalt zugehen.

Ich wünsche Ihnen und mir, ausreichend Zuversicht, um weiter nach vorne schauen zu können und für die Dinge zu kämpfen, die einem wichtig sind.

Freizeit und Urlaub dürfen aber nicht zu kurz kommen :-)

Alles Liebe für Sie.

Ihre Marina Frank


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Wie finde ich ein gutes Buch?


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Ein Katalanischer Sommer - Leseprobe gefällig?

Barcelona ist strahlend hell. Am tiefblauen Himmel scheint die Sonne und die Luft flimmert vor Hitze über der Plaça Catalunya im Herzen der Stadt. Touristen sitzen auf schattigen Bänken, um ein Weilchen zu rasten. Kinder füttern Tauben und jagen ihnen nach. Junge Leute haben es sich unter Bäumen auf einer kleinen Rasenfläche bequem gemacht.

Heute ist Mittwoch. Manuela steht oberhalb der Plaça neben einer Wasser-Fontäne, die ihre erfrischenden feinen Tröpfchen vom leichten Wind in alle Himmelsrichtungen davontragen lässt. Hamburg scheint ihr unendlich weit weg zu sein. Wenn sie jetzt daran denkt, kommt es ihr grau und kalt vor. Und dann ist da noch Thorsten. Auf seine Gesellschaft legt sie zurzeit keinen gesteigerten Wert. Manuela will gar nicht wissen, mit wem er sie dieses Mal betrogen hat. Sie nimmt an, dass es sich entweder um eine Sekretärin oder eine seiner Studentinnen handelt. Die jungen Mädchen himmeln ihren Herrn Professor Thorsten Schenk ja geradezu an. Manuela fragt sich, was sie dazu bewegt, ausgerechnet Kunstgeschichte zu studieren. Sie selber findet die Analyse der Werke »alter Meister« ermüdend.

Manuela schüttelt den Kopf und blickt in Richtung der Straße, um auf andere Gedanken zu kommen. Hier ist was los. Linienbusse, Lastwagen, PKWs, die Stadtrundfahrtbusse und nicht zu vergessen die für Barcelona so typischen schwarz-gelben Taxis stauen sich und kommen nur langsam vom Fleck. Motorradfahrer sausen zwischen den anderen Verkehrsteilnehmern hindurch. An der Haltestelle für die Aero-Busse, mit denen die Touristen vom bzw. zum Flughafen gebracht werden – sie befindet sich direkt vor dem Gebäude des Corte Inglés, Spaniens größter Kaufhauskette – steigen Neuankömmlinge aus und strömen auf die Straße. Andere Leute drängen in den Bus, um ihre Abreise anzutreten. Auch die Gehwege sind gut besucht. Menschen aus aller Herren Länder bestaunen Geschäfte und Hotels. Manuela stört das nicht. Trotz der rund zweitausend Kilometer, die sie im Zug durch halb Europa zurückgelegt hat, fühlt sie sich frisch und ausgeruht, ja irgendwie beschwingt.

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