Marina Frank - Vielseitig!

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Marina Frank - Ganz schön vielseitig!


08.10.2015 - Musik

Ohne Musik geht bei mir gar nichts! Ich mag sie in jeglicher Form. Ob aus dem Radio oder von CD, als mp3, in einem Konzert, auf der Straße, in der Metro oder als unverzichtbares Element in einem Film. Wenn sie mit Leidenschaft und Gefühl komponiert und arrangiert worden ist, zum jeweiligen Ambiente passt und meiner Stimmungslage entspricht, empfinde ich sie als eine echte Bereicherung.

Am liebsten mag ich handgemachte Livemusik. Die Darbietung muss nicht perfekt sein, aber von Herzen kommen.

Wenn sich Leute auf einer Party zusammentun, um mit Gitarre und Gesang ein Stück zum Besten zu geben, haben sie meine Sympathie. Wenn jemand am Klavier sitzt und etwas von Bach oder den Beatles spielt, höre ich ihm gern zu. Selbstverständlich darf das Musikstück auch moderner sein.

Einem lieben Menschen ein Geburtstagsständchen zu geben, macht immer Spaß. Singen kann schließlich jeder. Wie es den Anderen Gefällt, liegt allein in den Ohren der Zuhörer …

Viele von uns singen unter der Dusche, ein wunderbarer Ort, um zu entspannen und sich gehen zu lassen. Warum nicht auch musikalisch?

Das Tanzen ist ebenfalls eine hervorragende Art und Weise, Musik zu genießen, und zwar nicht nur mit seinem Gehör und dem Gehirn, sondern mit dem ganzen Körper. Und gesund ist die Bewegung auch noch :-)

Musik regt unsere Fantasie an. Sie lässt innere Bilder entstehen und erzeugt Emotionen. Ob angenehme oder eher bedrückende, beängstigende oder traurige - das ist ganz individuell.

Auch Erinnerungen sind eng mit Musik verbunden. Sollte es Ihnen mal nicht so gut gehen und niemand ein tröstendes Wort für Sie übrig haben, umgeben Sie sich mit Klängen, die Sie in schönere Zeiten zurückversetzen. Das kann gut tun.

Ich wünsche Ihnen viele harmonische Stunden bei guter Musik.

Ihre Marina Frank


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Zeit zum Kuscheln

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Ein Katalanischer Sommer - Leseprobe gefällig?

Barcelona ist strahlend hell. Am tiefblauen Himmel scheint die Sonne und die Luft flimmert vor Hitze über der Plaça Catalunya im Herzen der Stadt. Touristen sitzen auf schattigen Bänken, um ein Weilchen zu rasten. Kinder füttern Tauben und jagen ihnen nach. Junge Leute haben es sich unter Bäumen auf einer kleinen Rasenfläche bequem gemacht.

Heute ist Mittwoch. Manuela steht oberhalb der Plaça neben einer Wasser-Fontäne, die ihre erfrischenden feinen Tröpfchen vom leichten Wind in alle Himmelsrichtungen davontragen lässt. Hamburg scheint ihr unendlich weit weg zu sein. Wenn sie jetzt daran denkt, kommt es ihr grau und kalt vor. Und dann ist da noch Thorsten. Auf seine Gesellschaft legt sie zurzeit keinen gesteigerten Wert. Manuela will gar nicht wissen, mit wem er sie dieses Mal betrogen hat. Sie nimmt an, dass es sich entweder um eine Sekretärin oder eine seiner Studentinnen handelt. Die jungen Mädchen himmeln ihren Herrn Professor Thorsten Schenk ja geradezu an. Manuela fragt sich, was sie dazu bewegt, ausgerechnet Kunstgeschichte zu studieren. Sie selber findet die Analyse der Werke »alter Meister« ermüdend.

Manuela schüttelt den Kopf und blickt in Richtung der Straße, um auf andere Gedanken zu kommen. Hier ist was los. Linienbusse, Lastwagen, PKWs, die Stadtrundfahrtbusse und nicht zu vergessen die für Barcelona so typischen schwarz-gelben Taxis stauen sich und kommen nur langsam vom Fleck. Motorradfahrer sausen zwischen den anderen Verkehrsteilnehmern hindurch. An der Haltestelle für die Aero-Busse, mit denen die Touristen vom bzw. zum Flughafen gebracht werden – sie befindet sich direkt vor dem Gebäude des Corte Inglés, Spaniens größter Kaufhauskette – steigen Neuankömmlinge aus und strömen auf die Straße. Andere Leute drängen in den Bus, um ihre Abreise anzutreten. Auch die Gehwege sind gut besucht. Menschen aus aller Herren Länder bestaunen Geschäfte und Hotels. Manuela stört das nicht. Trotz der rund zweitausend Kilometer, die sie im Zug durch halb Europa zurückgelegt hat, fühlt sie sich frisch und ausgeruht, ja irgendwie beschwingt.

Hier finden Sie eine weitere Leseprobe