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Marina Frank - Ganz schön vielseitig!


03.11.2014 - Schöne Erinnerungen streicheln die Seele

Schöne Erinnerungen streicheln die Seele. Es tut so gut, an Ereignisse zu denken, die einige Zeit zurückliegen und mit angenehmen Erlebnissen verbunden sind!

Eigentlich heißt es ja, man soll im „Hier und Jetzt“ leben. Dagegen ist auch nichts einzuwenden. Ich finde es aber genauso wichtig, ab und zu auf schöne Erinnerungen zurückzugreifen. Wenn man beispielsweise traurig oder krank ist, können positive Gedanken an frühere Zeiten dazu beitragen, dass es einem besser geht. Leider sind die meisten von uns in solchen Situationen allzu weit davon entfernt, sich mit der Sonnenseite des Lebens zu befassen. Wie soll das auch gehen, wenn man vielleicht gerade einen anderen Menschen vermisst oder Schmerzen hat?

Jetzt wäre es doch schön, schnell und unkompliziert an die eigenen, ganz persönlichen schönen
Erinnerungen heranzukommen, nicht wahr?

Schreiben Sie sie auf. Legen Sie quasi eine Sammlung Ihrer schönsten Erinnerungen an. Achten Sie dabei genau darauf, welches Ereignis Ihnen wichtig genug ist, um in Ihre Sammlung aufgenommen zu werden. Es geht ja um ganz besonders schöne Erlebnisse, die Ihnen bereist in dem Moment, in dem Sie daran denken, ein Lächeln auf die Lippen zaubern. Vielleicht sind Kindheitserinnerungen an Ihren Sieg bei einem Turnier oder einem Musikwettbewerb darunter. Es könnte sich auch um ein schönes Reise- bzw. Ausflugsziel handeln oder um ein tolles Essen, das Sie bei Freunden genossen haben. Evtl. sind Sie einem ganz besonderen Menschen begegnet, der Ihnen gut getan hat? Was auch immer es ist. Wenn die Erinnerung ein wohliges, warmes Gefühl in Ihrem Bauch hervorruft, gehört Sie in die Sammlung.

Nehmen Sie sich Zeit, um Ihre Sammlung zusammenzustellen. Mit der Zeit wird sie wachsen. Sie steht Ihnen immer zur Verfügung und ist rasch zur Hand.
Beim Durchblättern der Seiten wünsche ich Ihnen viel Vergnügen. Und denken Sie daran: Schöne Erinnerungen streicheln die Seele.

Ihre Marina Frank


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Tödliches Geschenk - Leseprobe gefällig?

»Dieses verdammte Telefon!«, rief er plötzlich und hieb mit der Faust auf den Couchtisch, sodass die Tassen auf den Untertassen tanzten. Axel war wütend. Reichte es nicht, dass er in den letzten acht Wochen wegen Bea ständig mit schlechten Nachrichten aus dem Krankenhaus rechnen musste und froh war, wenn das Telefon nicht klingelte? Nun saß er hier wie auf Kohlen und hoffte inständig auf Anna-Lenas Anruf.

Wieso kam die Familie nicht zur Ruhe? Es sah doch alles so gut aus. Beas Transplantation stand kurz bevor. Mit Sabines Niere würde sie wieder ganz gesund werden, hatten die Ärzte gesagt, und nun das! Wo war Anna-Lena?

Um viertel nach elf klingelte es an der Haustür. Axel ging, um zu öffnen. Es war Conny. Anstatt ihn wie sonst überschwänglich zu begrüßen und mit einem Redeschwall zu überfallen, stand sie nur so da. Sie sah ihn entsetzt an – einen Zettel in der Hand.

Axel verstand nicht, was das sollte. Er brauchte einen Moment, bevor er fragte: »Ist alles in Ordnung mit dir?« Er trat einen Schritt zur Seite, um Conny hereinzulassen. Sie rührte sich nicht. Es sah so aus, als sei sie an der Türschwelle festgeklebt.

»Komm ins Haus. Du wirst noch ganz nass«, sagte Axel, schob Conny mit einer Hand, die er ihr auf den Arm legte, an sich vorbei und schloss die Tür. Axel sah Conny an. Wortlos hielt sie ihm den Zettel entgegen.

»Was soll ich damit?«, fragte Axel. Conny schwieg noch immer. »Was ist denn bloß mit dir los? Hast du etwa deine Sprache verloren?«

»Lies!«, sagte Conny mit tonloser Stimme. Axel griff nach dem Zettel, der vom Regen feucht geworden war. Er las die Worte, die darauf standen, ohne deren Bedeutung zu erfassen. Sie lauteten:

Diese Transplantation darf nicht stattfinden!
Wenn Sie Ihre Tochter lebend wiedersehen wollen,
lassen Sie die Finger davon!!!

Hier finden Sie eine weitere Leseprobe