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Marina Frank - Ganz schön vielseitig!


18.01.2016 - Tagträume

Tagträume kennt ein jeder von uns. Ob beim Frühstück oder in der Bahn, beim Arzt im Wartezimmer oder im Büro am Schreibtisch. Es passiert einfach. Man sitzt nur so da, starrt vor sich hin und vergisst alles um sich herum. Auch die Zeit spielt keine Rolle mehr.

Tagträume tun uns gut. Sie sind nie mit schlechten, bedrückenden oder Angst machenden Inhalten verbunden. Wir empfinden diesen Schwebezustand als angenehm. Tagträume bieten uns eine fantastische Möglichkeit, mal abzuschalten.

Peinlich, aber meistens nicht wirklich schlimm, könnte es werden, wenn jemand, zum Beispiel der Chef, etwas von uns Tagträumern wissen möchte und mehrere Versuche braucht, bevor er die gewünschte Auskunft bekommt.

Für die Kreativen unter uns sind Tagträume ein hervorragendes Mittel, um auf neue Ideen zu kommen. Wer die Gedanken schweifen lässt, gibt seiner Fantasie Freiräume und gelangt so manchmal eher zur Lösung eines Problems, als wenn er verbissen danach suchen würde. Als Patentrezept eignen sich Tagträume aber leider nicht. :-)

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viele schöne Tagträume.

Ihre Marina Frank


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Ein Katalanischer Sommer - Leseprobe gefällig?

Barcelona ist strahlend hell. Am tiefblauen Himmel scheint die Sonne und die Luft flimmert vor Hitze über der Plaça Catalunya im Herzen der Stadt. Touristen sitzen auf schattigen Bänken, um ein Weilchen zu rasten. Kinder füttern Tauben und jagen ihnen nach. Junge Leute haben es sich unter Bäumen auf einer kleinen Rasenfläche bequem gemacht.

Heute ist Mittwoch. Manuela steht oberhalb der Plaça neben einer Wasser-Fontäne, die ihre erfrischenden feinen Tröpfchen vom leichten Wind in alle Himmelsrichtungen davontragen lässt. Hamburg scheint ihr unendlich weit weg zu sein. Wenn sie jetzt daran denkt, kommt es ihr grau und kalt vor. Und dann ist da noch Thorsten. Auf seine Gesellschaft legt sie zurzeit keinen gesteigerten Wert. Manuela will gar nicht wissen, mit wem er sie dieses Mal betrogen hat. Sie nimmt an, dass es sich entweder um eine Sekretärin oder eine seiner Studentinnen handelt. Die jungen Mädchen himmeln ihren Herrn Professor Thorsten Schenk ja geradezu an. Manuela fragt sich, was sie dazu bewegt, ausgerechnet Kunstgeschichte zu studieren. Sie selber findet die Analyse der Werke »alter Meister« ermüdend.

Manuela schüttelt den Kopf und blickt in Richtung der Straße, um auf andere Gedanken zu kommen. Hier ist was los. Linienbusse, Lastwagen, PKWs, die Stadtrundfahrtbusse und nicht zu vergessen die für Barcelona so typischen schwarz-gelben Taxis stauen sich und kommen nur langsam vom Fleck. Motorradfahrer sausen zwischen den anderen Verkehrsteilnehmern hindurch. An der Haltestelle für die Aero-Busse, mit denen die Touristen vom bzw. zum Flughafen gebracht werden – sie befindet sich direkt vor dem Gebäude des Corte Inglés, Spaniens größter Kaufhauskette – steigen Neuankömmlinge aus und strömen auf die Straße. Andere Leute drängen in den Bus, um ihre Abreise anzutreten. Auch die Gehwege sind gut besucht. Menschen aus aller Herren Länder bestaunen Geschäfte und Hotels. Manuela stört das nicht. Trotz der rund zweitausend Kilometer, die sie im Zug durch halb Europa zurückgelegt hat, fühlt sie sich frisch und ausgeruht, ja irgendwie beschwingt.

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