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Marina Frank - Ganz schön vielseitig!


15.11.2015 - Tanzen

Tanzen – dieser Begriff steht in erster Linie für körperliche Bewegungen zu Musik. Irgendwann einigte man sich darauf, es nach bestimmten Regeln zu tun und so entstanden die Standardtänze wie Walzer, Discofox und Cha-Cha-Cha, die viele von uns aus der Tanzschule kennen. Vorab vereinbarte Schrittfolgen einzuhalten, kann besonders dann sinnvoll sein, wenn man zu zweit oder in der Gruppe tanzt. Sie sind aber keine Voraussetzung dafür.

Gerade heutzutage wollen sich viele Leute lieber allein zu lauter Musik bewegen. Dagegen ist nichts einzuwenden und es geht sogar auch gleichzeitig mit mehreren Tänzern auf einmal, beispielsweise in der Disco oder bei Workshops. Auf der Tanzfläche einer Discothek ist jede/r willkommen. Ob mit oder ohne Tanzpartner. Aber alle machen es gemeinsam. Das verbindet.

Bei einem Tanz-Workshop, an dem ich neulich teilgenommen habe, konnte ich erleben, wie Leute, die sich noch nie zuvor begegnet waren, rein über die Bewegung zu Musik miteinander in Kontakt kommen können. Es gab kaum Vorgaben. Einzige Voraussetzung war es, sich auf die liebevolle, professionelle Einweisung des Leiters einzulassen und der eigenen Intuition – die wir ja alle haben – zu folgen. So entstand eine angenehme Atmosphäre, in der sich alle wohlgefühlt haben. Eine wunderbare Erfahrung!

Ich habe das Tanzen für mich entdeckt und empfinde es als eine große Bereicherung. Vielleicht geht es Ihnen ja ähnlich wie mir. Und selbst wenn dem nicht so ist und Sie anderen nur dabei zuschauen, im Ballett, auf dem Eis, wo auch immer, wünsche ich Ihnen in jedem Falle viel Vergnügen.

Ihre Marina Frank


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Esperanza - Leseprobe gefällig?

Hier ein kurzer Auszug aus der Geschichte „Das Ziel“:

Marlene wollte den Hamburg-Marathon mitlaufen. Es waren noch drei Wochen bis zum letzten Sonntag im April, dem Tag, an dem das städtische Großereignis jedes Jahr stattfand. Sie fieberte dem Termin entgegen und konnte es kaum erwarten, die 42,195 km lange Strecke in Angriff zu nehmen. Allein für den Versuch erntete Marlene in ihrem Freundeskreis große Bewunderung. Man blickte zu ihr auf und machte ihr Mut.

»Du packst das!«, sagten die Leute. »Unsere Marlene! Wenn nicht du, wer dann? Wir drücken dir die Daumen. Was soll da schon schiefgehen?«

Irgendwann wurde ihr das Gerede zu viel. Für Marlene sah es beinahe so aus, als schmückte sich manch einer damit, jemanden persönlich zu kennen, der am Marathon teilnahm. Dieser Eindruck befremdete sie und sie beschloss, keinen weiteren Gedanken mehr daran zu verschwenden. Alles, was sie wollte, war eine möglichst gute Vorbereitung, um eine ausgezeichnete Zeit zu laufen. Dass jedes Jahr tausende Zuschauer am Straßenrand standen, die den Sportlern auf der Strecke zujubelten – also dieses Mal auch ihr – war für sie Ansporn genug.

Hier finden Sie eine weitere Leseprobe