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Marina Frank - Ganz schön vielseitig!


28.05.2015 - Überraschungen

Überraschungen haben es in sich. Sie können gut oder fatal sein. Eines ist ihnen allen gemeinsam: Sie kommen immer unerwartet.

Böse Überraschungen will niemand. Nicht selten jagen sie einem einen riesigen Schrecken ein und verursachen Stress. Flexibilität sowie wohlüberlegtes aber auch rasches Handeln sind dann gefragt.

Sie kommen nach Haus und stellen fest, dass bei Ihnen eingebrochen wurde! Eine böse Überraschung!

Sie sind mit dem Auto auf einer verlassenen Landstraße unterwegs und der Motor macht schlapp. Das Handy, mit dem Sie den Pannendienst benachrichtigen wollen, hat kein Netz. Eine böse Überraschung!

Sie beißen genüsslich in ein Brötchen und verlieren eine Zahnkrone. Eine böse Überraschung!

Sie erwischen Ihre große Liebe im Bett mit einem anderen Menschen beim Sex. Hier kann man nicht nur von einer bösen Überraschung sprechen, sondern von einem Vertrauensbruch. Die Enttäuschung ist groß und der Schmerz sitzt tief. Um dem vorzubeugen, sollte man die Partnerschaft, Lebensgemeinschaft, Beziehung, Ehe oder wie auch immer Sie das Zusammensein mit Ihrer großen Liebe nennen, hegen und pflegen. Das geht beispielsweise mit guten Überraschungen.

Es sind die kleinen, positiven Dinge des Alltags, die eine Beziehung vergolden. Bringen Sie Ihrer Liebe doch einfach mal die Lieblingsschokolade oder ein anderes Präsent mit. Sie wissen, was gut ankommt. Überraschen Sie sie mit Kinokarten oder laden Sie sie zum Essen ein. Backen Sie ihr einen Kuchen. Nehmen Sie ihr eine unangenehme Arbeit im Haushalt ab. Lassen Sie der Fantasie freien Lauf.

Auch mit einer unerwarteten Leistung kann man Leute angenehm überraschen. Ob im Sport oder als Gesangskünstler, ob mit einem selber gemalten Bild oder durch hervorragende Sprachkenntnisse. Eines ist jedenfalls klar: Ihr Gegenüber wird von Ihnen beeindruckt sein.

Andere Leute zu überraschen, macht Freude. Zu sehen, wie verblüfft sie sind und wie sie strahlen, ist wunderbar. Es gibt Kraft und macht Lust auf mehr.

Genauso schön ist es, wenn man selber positiv überrascht wird. Wer will das nicht?

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viele gute Überraschungen!

Ihre Marina Frank


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Ein Bild sagt mehr als tausend Worte

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Wie romantisch!

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Esperanza - Leseprobe gefällig?

Hier ein kurzer Auszug aus der Geschichte „Das Ziel“:

Marlene wollte den Hamburg-Marathon mitlaufen. Es waren noch drei Wochen bis zum letzten Sonntag im April, dem Tag, an dem das städtische Großereignis jedes Jahr stattfand. Sie fieberte dem Termin entgegen und konnte es kaum erwarten, die 42,195 km lange Strecke in Angriff zu nehmen. Allein für den Versuch erntete Marlene in ihrem Freundeskreis große Bewunderung. Man blickte zu ihr auf und machte ihr Mut.

»Du packst das!«, sagten die Leute. »Unsere Marlene! Wenn nicht du, wer dann? Wir drücken dir die Daumen. Was soll da schon schiefgehen?«

Irgendwann wurde ihr das Gerede zu viel. Für Marlene sah es beinahe so aus, als schmückte sich manch einer damit, jemanden persönlich zu kennen, der am Marathon teilnahm. Dieser Eindruck befremdete sie und sie beschloss, keinen weiteren Gedanken mehr daran zu verschwenden. Alles, was sie wollte, war eine möglichst gute Vorbereitung, um eine ausgezeichnete Zeit zu laufen. Dass jedes Jahr tausende Zuschauer am Straßenrand standen, die den Sportlern auf der Strecke zujubelten – also dieses Mal auch ihr – war für sie Ansporn genug.

Hier finden Sie eine weitere Leseprobe