Marina Frank - Vielseitig!

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Marina Frank - Ganz schön vielseitig!


21.03.2016 - Wer nach den Sternen greift …

„Wer nach den Sternen greift, wird nie mit Dreck in den Händen enden.“

Ist das nicht schön? Ich mag diesen Spruch, denn er macht Mut, Mut zu träumen und seine Ziele zu verwirklichen – sei der Weg dorthin auch noch so beschwerlich.

Eine Vision zu haben, ist kein Fehler. Es muss ja nicht gleich der Flug zum Mars sein. Von hier unten auf der Erde aus kann man auch nach den Sternen greifen. Hauptsache, niemand verleidet einem die eigenen Träume! Das wäre schade.

Jeder von uns braucht etwas, wonach er/sie streben kann oder wovon es sich zu träumen lohnt. Für den einen ist es vielleicht das Häuschen im Grünen, für die andere ein Besuch des Nationalparks am Grand Canyon. Was auch immer Ihnen vorschweben mag. Lassen Sie sich auf der Strecke an Ihr Ziel nicht vom Weg abbringen und glauben Sie an Ihren Traum, denn Träume zu haben, ist ein Geschenk!

Wer nach den Sternen greift, hat schon gewonnen. Der Versuch allein ist das, was zählt. Je abstruser der Traum, desto mehr Gegenwind anderer Leute ist zu erwarten. Das sollte Sie aber nicht dazu verleiten, aufzugeben, sondern noch bestärken, dran zu bleiben. Schließlich handelt es sich um Ihren Traum. Sie entscheiden, wie viel Kraft- und Zeitaufwand er Wert ist.

Ich wünsche Ihnen noch viele Gelegenheiten, nach den Sternen zu greifen.

Ihre Marina Frank


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Ein Katalanischer Sommer - Leseprobe gefällig?

Barcelona ist strahlend hell. Am tiefblauen Himmel scheint die Sonne und die Luft flimmert vor Hitze über der Plaça Catalunya im Herzen der Stadt. Touristen sitzen auf schattigen Bänken, um ein Weilchen zu rasten. Kinder füttern Tauben und jagen ihnen nach. Junge Leute haben es sich unter Bäumen auf einer kleinen Rasenfläche bequem gemacht.

Heute ist Mittwoch. Manuela steht oberhalb der Plaça neben einer Wasser-Fontäne, die ihre erfrischenden feinen Tröpfchen vom leichten Wind in alle Himmelsrichtungen davontragen lässt. Hamburg scheint ihr unendlich weit weg zu sein. Wenn sie jetzt daran denkt, kommt es ihr grau und kalt vor. Und dann ist da noch Thorsten. Auf seine Gesellschaft legt sie zurzeit keinen gesteigerten Wert. Manuela will gar nicht wissen, mit wem er sie dieses Mal betrogen hat. Sie nimmt an, dass es sich entweder um eine Sekretärin oder eine seiner Studentinnen handelt. Die jungen Mädchen himmeln ihren Herrn Professor Thorsten Schenk ja geradezu an. Manuela fragt sich, was sie dazu bewegt, ausgerechnet Kunstgeschichte zu studieren. Sie selber findet die Analyse der Werke »alter Meister« ermüdend.

Manuela schüttelt den Kopf und blickt in Richtung der Straße, um auf andere Gedanken zu kommen. Hier ist was los. Linienbusse, Lastwagen, PKWs, die Stadtrundfahrtbusse und nicht zu vergessen die für Barcelona so typischen schwarz-gelben Taxis stauen sich und kommen nur langsam vom Fleck. Motorradfahrer sausen zwischen den anderen Verkehrsteilnehmern hindurch. An der Haltestelle für die Aero-Busse, mit denen die Touristen vom bzw. zum Flughafen gebracht werden – sie befindet sich direkt vor dem Gebäude des Corte Inglés, Spaniens größter Kaufhauskette – steigen Neuankömmlinge aus und strömen auf die Straße. Andere Leute drängen in den Bus, um ihre Abreise anzutreten. Auch die Gehwege sind gut besucht. Menschen aus aller Herren Länder bestaunen Geschäfte und Hotels. Manuela stört das nicht. Trotz der rund zweitausend Kilometer, die sie im Zug durch halb Europa zurückgelegt hat, fühlt sie sich frisch und ausgeruht, ja irgendwie beschwingt.

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