Marina Frank - Vielseitig!

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Marina Frank - Ganz schön vielseitig!


10.11.2014 - Wie du mir, so ich dir

Wie du mir, so ich dir. Das ist meine Devise.
Ein nettes Wort, ein kleiner Gefallen, sind immer drin. Ich nehme mich nicht davon aus. Dass man mit einem Lächeln auf den Lippen eher ans Ziel kommt, als mit einem grimmigen Gesichtsausdruck, leuchtet wohl jedem von uns ein.

Eigentlich wollen wir alle nett und freundlich behandelt werden. Aber manchmal ist das ziemlich schwierig, weil man zum Beispiel schlecht geschlafen hat, mit dem linken Fuß aufgestanden ist und einem alles, was man anfasst, misslingt. Dann sinkt die Laune auf den Tiefstpunkt und die Toleranzgrenze wird eng. Stellen Sie sich mal vor, wie angetan Sie gerade an einem derart miesen Tag von einer freundlichen Geste sind, mit der Sie überhaupt nicht gerechnet haben!

Ich habe neulich erlebt, dass auch Ablehnung wertschätzend und höflich erfolgen kann. Man kommt zwar nicht ans Ziel, weil der Andere „Nein“ gesagt hat. Aber es liegt am Umgangston und an der Wortwahl, ob man sich persönlich davon gekränkt fühlt oder nicht. Die größte Kunst besteht für mich darin, seinen Frust nicht an der nächsten Person, der man begegnet, auszulassen. Sie kann schließlich nichts dafür, wenn ich frustriert bin, weil ich nicht ans Ziel gelangt bin!

An Freundlichkeit gegenüber anderen ist dann zwar kaum zu denken, sie erscheint mir in solchen Situationen aber besonders wichtig zu sein.

Wenn wir alle miteinander jeden Tag aufs Neue versuchen, so auf andere Menschen zuzugehen und sie so zu behandeln, wie wir es uns für uns selber wünschen, dann geht was …!

Ich sage nur: „Wie du mir, so ich dir“.

Ihre Marina Frank


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Esperanza - Leseprobe gefällig?

Hier ein kurzer Auszug aus der Geschichte „Das Ziel“:

Marlene wollte den Hamburg-Marathon mitlaufen. Es waren noch drei Wochen bis zum letzten Sonntag im April, dem Tag, an dem das städtische Großereignis jedes Jahr stattfand. Sie fieberte dem Termin entgegen und konnte es kaum erwarten, die 42,195 km lange Strecke in Angriff zu nehmen. Allein für den Versuch erntete Marlene in ihrem Freundeskreis große Bewunderung. Man blickte zu ihr auf und machte ihr Mut.

»Du packst das!«, sagten die Leute. »Unsere Marlene! Wenn nicht du, wer dann? Wir drücken dir die Daumen. Was soll da schon schiefgehen?«

Irgendwann wurde ihr das Gerede zu viel. Für Marlene sah es beinahe so aus, als schmückte sich manch einer damit, jemanden persönlich zu kennen, der am Marathon teilnahm. Dieser Eindruck befremdete sie und sie beschloss, keinen weiteren Gedanken mehr daran zu verschwenden. Alles, was sie wollte, war eine möglichst gute Vorbereitung, um eine ausgezeichnete Zeit zu laufen. Dass jedes Jahr tausende Zuschauer am Straßenrand standen, die den Sportlern auf der Strecke zujubelten – also dieses Mal auch ihr – war für sie Ansporn genug.

Hier finden Sie eine weitere Leseprobe