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14.12.2015 - Wie finde ich ein gutes Buch?

Wie finde ich ein gutes Buch? Und wann kann man überhaupt davon sprechen? Diese Fragen treiben nicht nur mich als Leserin, sondern viele Leute um.

Wonach soll man auf der Suche nach interessanter Lektüre gehen? Die Ranglisten der großen Internet-Buchhandlungen? Was sagt ein Platz unter den ersten hundert in der Bestseller-Liste überhaupt über den Inhalt eines Werkes aus? Ich fürchte, wenig.

Auch Rezensionen sind meiner Ansicht nach keine große Hilfe, bei der Buchauswahl. Meistens haben sie keinen Tiefgang und sie sind individuell, was ihre Aussagekraft in Frage stellt.

Wäre da noch die Leseprobe. Das ist schon mal eine gute Möglichkeit, sich dem Roman, Krimi oder Jugendbuch anzunähern. Auf diese Weise kann man den Schreibstil prüfen und herausfinden, ob die Story etwas hergibt.

Als das Internet noch nicht marktbestimmend im Buchhandel war, ging man direkt in die Läden, um dort nach guter Lektüre zu stöbern.

Sich Bücher auf Empfehlung zu besorgen, wäre eine gute Alternative und meistens funktioniert das auch, wenn die Leute wissen, wofür man sich interessiert. Außerdem kommt man so mit ihnen ins Gespräch.

Und vielleicht muss man auch mal das Risiko eingehen und sich einfach so ein Buch bestellen. Könnte ja sein, dass sie Glück haben und es Ihnen gefällt.

Die Frage aber bleibt: Wie finde ich ein gutes Buch?

Ihre Marina Frank


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Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch!

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Esperanza - Leseprobe gefällig?

Hier ein kurzer Auszug aus der Geschichte „Das Ziel“:

Marlene wollte den Hamburg-Marathon mitlaufen. Es waren noch drei Wochen bis zum letzten Sonntag im April, dem Tag, an dem das städtische Großereignis jedes Jahr stattfand. Sie fieberte dem Termin entgegen und konnte es kaum erwarten, die 42,195 km lange Strecke in Angriff zu nehmen. Allein für den Versuch erntete Marlene in ihrem Freundeskreis große Bewunderung. Man blickte zu ihr auf und machte ihr Mut.

»Du packst das!«, sagten die Leute. »Unsere Marlene! Wenn nicht du, wer dann? Wir drücken dir die Daumen. Was soll da schon schiefgehen?«

Irgendwann wurde ihr das Gerede zu viel. Für Marlene sah es beinahe so aus, als schmückte sich manch einer damit, jemanden persönlich zu kennen, der am Marathon teilnahm. Dieser Eindruck befremdete sie und sie beschloss, keinen weiteren Gedanken mehr daran zu verschwenden. Alles, was sie wollte, war eine möglichst gute Vorbereitung, um eine ausgezeichnete Zeit zu laufen. Dass jedes Jahr tausende Zuschauer am Straßenrand standen, die den Sportlern auf der Strecke zujubelten – also dieses Mal auch ihr – war für sie Ansporn genug.

Hier finden Sie eine weitere Leseprobe