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Marina Frank - Ganz schön vielseitig!


23.11.2017 - Wünsche

Wünsche kann man immer und jederzeit haben, nicht nur zu Weihnachten. Sie sind wichtiger als man denkt. Wünsche lassen uns träumen. Ob klein oder groß, sie beflügeln unsere Fantasie.

Wünsche können sehr individuell sein. Das sieht man besonders gut in den Fernsehsendungen und Shows, die es darauf anlegen, einzelnen oder sogar ganzen Gruppen mit der Erfüllung eines Herzenswunsches eine Freude zu bereiten. Rudi Carrell ließ Millionen Zuschauer daran teilhaben. Und vielleicht hat der eine oder die andere nach der Ausstrahlung von „Lass dich überraschen“ auch schon mal darüber nachgedacht, welchen unerfüllten Wunsch er/sie, oft im Geheimen, mit sich herumträgt.

Der Wunsch eines Mitmenschen kann vollkommen absurd anmuten. Um niemandem zu nahezutreten, verzichte ich an dieser Stelle ganz bewusst auf konkrete Beispiele. Aber Vorsicht! Wer sagt denn, dass es im umgekehrten Falle nicht genauso wäre und wir ein wenig für unseren Wunsch belächelt werden?

Wünsche können materieller oder immaterieller Natur sein. Sie sind immer mit einer gewissen Sehnsucht verbunden. Wünsche sind lebensbejahend. Wer keine mehr hat, wird sich irgendwann langweilen und hoffentlich bald neue für sich entdecken.

Wünsche sollte man nicht mit Träumen verwechseln. Auch wer eher selten träumt, kann Wünsche haben.

In einem sind wir Menschen uns alle einig, denke ich: Wir wünschen uns ein friedliches Zusammenleben. Ich fürchte allerdings, dieser Wunsch bleibt für lange Zeit unerfüllt.

Ich wünsche Ihnen und mir noch viele Wünsche.

Ihre Marine Frank


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Tolle Worte

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Esperanza - Leseprobe gefällig?

Hier ein kurzer Auszug aus der Geschichte „Das Ziel“:

Marlene wollte den Hamburg-Marathon mitlaufen. Es waren noch drei Wochen bis zum letzten Sonntag im April, dem Tag, an dem das städtische Großereignis jedes Jahr stattfand. Sie fieberte dem Termin entgegen und konnte es kaum erwarten, die 42,195 km lange Strecke in Angriff zu nehmen. Allein für den Versuch erntete Marlene in ihrem Freundeskreis große Bewunderung. Man blickte zu ihr auf und machte ihr Mut.

»Du packst das!«, sagten die Leute. »Unsere Marlene! Wenn nicht du, wer dann? Wir drücken dir die Daumen. Was soll da schon schiefgehen?«

Irgendwann wurde ihr das Gerede zu viel. Für Marlene sah es beinahe so aus, als schmückte sich manch einer damit, jemanden persönlich zu kennen, der am Marathon teilnahm. Dieser Eindruck befremdete sie und sie beschloss, keinen weiteren Gedanken mehr daran zu verschwenden. Alles, was sie wollte, war eine möglichst gute Vorbereitung, um eine ausgezeichnete Zeit zu laufen. Dass jedes Jahr tausende Zuschauer am Straßenrand standen, die den Sportlern auf der Strecke zujubelten – also dieses Mal auch ihr – war für sie Ansporn genug.

Hier finden Sie eine weitere Leseprobe